Peter Emmerling als 3. Bürgermeister wiedergewählt


In der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats waren u. a. der zweite und der dritte Bürgermeister zu wählen. Nachdem die letzte Gemeinderatssitzung vor der konstituierenden bereits am 10. März stattfand, erfolgte am 5. Mai zunächst die Verabschiedung der zum 30. April ausgeschiedenen Mitglieder. Für die UBG bedankte sich Erich Weißenberger sowohl beim Fraktionskollegen Maximilian Mack als auch bei Waltraud Öhrlein (SPD) und Willi Öffner (CSU) für die jahrelange Zusammenarbeit.
Mit Klara Schömig stellt die UBG die amtierende Bürgermeisterin. Deshalb wurde wiederum auf einen Vorschlag für die Wahl zum 2. Bürgermeister verzichtet. Für die UBG-Fraktion machte Erich Weißenberger vor der geheim durchzuführenden Wahl aber deutlich, dass eine loyale und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem bisherigen 2. Bürgermeister und der Bürgermeisterin nicht zustande kam. Einem weiter so wird daher eine klare Absage erteilt. Eine Zusammenarbeit mit ihrem ersten Stellvertreter auf dem Niveau der letzten Jahre ist der Bürgermeisterin auch nicht länger zuzumuten. Die Zeiten von Illoyalität anstatt Loyalität, Misstrauen anstatt Vertrauen sowie Emotion anstatt Sachlichkeit müssen der Vergangenheit angehören. Zwischen der 1. Bürgermeisterin und dem 2. Bürgermeister muss künftig wieder eine loyale und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Dies komme dem gesamten Gemeinderat zugute.
Bei der Stellvertreterwahl stimmten die Mitglieder des Gemeinderats mehrheitlich für den SPD-Vorschlag. Demnach ist Gerhard Möldner der neue 2. Bürgermeister der Gemeinde Güntersleben.
Im Gegensatz zum Vorschlagsverzicht für die Wahl zum ersten Stellvertreter schlug Christian Grötzner für die Wahl zum 3. Bürgermeister den bisherigen und bewährten Amtsinhaber Peter Emmerling erneut als UBG-Kandidaten vor. Durch das Wahlergebnis wurde er mehrheitlich in seinem Amt bestätigt.
Der neue Gemeinderat startete mit der Beratung anstehender Sachthemen am 12. Mai in die neue – bis 30. April 2026 währende – Wahlperiode.