Am Ende des Geldes war noch Mauer übrig


… dies könnte der Grund für eine Initiative der neuen UBG-Vorsitzenden Verena Will gewesen sein, um das von Leader geförderte Projekt „Trockenmauern in Güntersleben – Wein, Ökologie, Kulturgut“ doch noch zu einem ansehnlichen Abschluss zu bringen.
Über die Trockenmauern wurde schon mehrmals durch die Gemeinde in der Dorfzeitung berichtet. Zum Projekt gehörte auch die Durchführung von Lehrgängen über den Bau von Trockenmauern. Da aber offensichtlich die Zeit bzw. die Anzahl der Teilnehmer*innen an den Lehrgängen nicht ausreichte, um die angefangene Trockenmauer am Mittleren Sennleinsweg dabei abzuschließen, blieben noch gute 25 Meter unverrichtet liegen. Die Fundamentierung, die in dem knapp einjährig brach liegenden Zeitraum der Arbeiten teilweise bereits wieder zuwucherte, zeigte die Reststrecke der Trockenmauer an.

Für die Umsetzung des Restmauerwerks konnten neben einem reaktivierten Maurer drei Personen aus dem Teilnehmerkreis am letztjährig durchgeführten Trockenmauerlehrgang „Qualifizierung für Hobbyhandwerker“ gewonnen werden. Der Wunsch war, die Mauer bis zur Weinbergswanderung am 19. Juni fertig zu stellen.

Gesagt, getan. Mit dem Setzen eines massiven Ecksteins konnte schon am vierten Tag (15. Juni) zur Mittagszeit vom harmonisch tätigen Arbeitsteam die Fertigstellung der Trockenmauer verkündet werden.
Allerdings sind nicht nur die „Trockenmaurer“ an der Baustelle anerkennend zu erwähnen, sondern auch deren Zulieferer*innen von Materialien, wie Bruchsteinen und Verfüllmaterial, sowie die von Getränken und Brotzeiten.

Aus den beigefügten Fotos ist einmal der Zustand vor Aufnahme der ehrenamtlichen Tätigkeit und zweimal die Trockenmauer nach deren gelungener Fertigstellung zu sehen.