Normalität – wie gerne hätten wir …


… beim Neujahrstreffen der Gemeinde in der Festhalle mit Ihnen geplaudert und uns über gemeindliche oder andere Themen ausgetauscht.
Gerne nutzen wir jetzt aber unsere Internetseite und die Dorfzeitung, um Ihnen für das Jahr 2021 alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Erfolg zu wünschen. Mit diesen Wünschen verbinden wir zudem die Hoffnung, dass wir im Laufe des Jahres zumindest teilweise wieder in die Normalität zurückkehren können. Wir wollen alle unsere sozialen Kontakte wieder pflegen, aber auch gerne neue knüpfen. Möglichkeiten zu einem persönlichen Gespräch boten uns ja bisher immer wieder die vielfältigen örtlichen Angebote, wie Vereinsfeste oder gemeindliche Veranstaltungen. Vorher müssen wir alle jedoch weiterhin unseren Beitrag leisten, um die außergewöhnliche, nicht vorhersehbare und äußerst langwierige Situation zu meistern.
Unabhängig davon wollen wir auch künftig Güntersleben als attraktiven Wohnort erhalten und weiterentwickeln. Alle größeren Projekte für die nächsten Monate oder sogar Jahre haben wir in der letzten Ausgabe der Dorfzeitung dargestellt. Derzeit hoffen wir, dass die Regierung von Unterfranken die Errichtung des geplanten Naturkindergartens fördermäßig im üblichen Umfang unterstützt. Dazu verlangt sie jedoch konkrete Zahlen, eine Baugenehmigung und Betriebserlaubnis. Um keine weitere und auch unnötige Verzögerung zu riskieren, haben wir daher im November dem Auftrag zur Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung ebenso zugestimmt wie dem Bauantrag in der Dezembersitzung. Nur mit einer üblich finanziellen Staatsbeteiligung kann die Gemeinde am Marienhof den angestrebten Naturkindergarten errichten.
Natürlich ist bei all den geplanten Maßnahmen von entscheidender Bedeutung, wie die finanzielle Ausstattung der Gemeinde Güntersleben in den nächsten Jahren aussieht. Aufgrund erster Erfahrungen anderer Gemeinden dürfen wir annehmen, dass auf kommunaler Ebene die finanziellen Pandemieauswirkungen heuer noch moderat ausfallen, wogegen nichts einzuwenden wäre. Spätestens, wenn in der März-Sitzung des Gemeinderats der Haushaltsplan für das Jahr 2021 zu verabschieden ist, werden wir dazu belastbare Zahlen haben. Dann können wir auch die geplanten Maßnahmen nach Dringlichkeit schrittweise aufgreifen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in den nächsten Jahren umsetzen.